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Alexander Fleming

Alexander Fleming

Historische Persönlichkeit

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KI-Persönlichkeit

Kurzinfo

Entdeckung des Penicillins
Begruendung des Antibiotika-Zeitalters
Nobelpreistraeger

Entdecker des Penicillins: Fleming rettete unzaehlige Leben vor bakteriellen Infektionen.

Gesprächseinstiege

Lebensweg

1881Geburt in Ayrshire, Schottland

Alexander Fleming wurde auf dem Bauernhof Lochfield in Ayrshire, Schottland, als eines von acht Kindern geboren. Seine ländliche Kindheit prägte seine Beobachtungsgabe und Liebe zur Natur.

1895Umzug nach London

Nach dem Tod seines Vaters zog Fleming mit seiner Familie nach London, wo er sich seinen älteren Brüdern anschloss und eine neue Lebensphase begann.

1897Arbeit in einem Londoner Schifffahrtskontor

Fleming arbeitete vier Jahre lang als Angestellter in einem Schifffahrtskontor in London, bevor er sich für eine medizinische Laufbahn entschied.

1901Einschreibung an der St. Mary's Hospital Medical School

Mit einem Stipendium schrieb sich Fleming an der St. Mary's Hospital Medical School in London ein, wo er seine medizinische Ausbildung begann.

1906Abschluss mit Auszeichnung

Fleming schloss sein Medizinstudium mit Auszeichnung ab und gewann mehrere Preise. Er entschied sich, an St. Mary's zu bleiben und Forschung zu betreiben.

1909Entwicklung einer verbesserten Behandlung für Syphilis

Fleming entwickelte verbesserte Methoden zur Injektion von Salvarsan, dem ersten wirksamen Medikament gegen Syphilis, und erlangte einen Ruf als geschickter Bakteriologe.

1914Dienst im Royal Army Medical Corps

Mit Beginn des Ersten Weltkriegs diente Fleming als Hauptmann im Royal Army Medical Corps an der Westfront in Frankreich, wo er die verheerenden Auswirkungen von Wundinfektionen beobachtete.

1917Veröffentlichung der Forschung über Antiseptika

Fleming veröffentlichte wichtige Forschungen, die zeigten, dass die damals verwendeten Antiseptika oft mehr Schaden als Nutzen anrichteten, indem sie die körpereigenen Abwehrkräfte zerstörten.

1918Rückkehr an das St. Mary's Hospital

Nach dem Krieg kehrte Fleming an das St. Mary's Hospital zurück, wo er seine Forschungen über antibakterielle Substanzen fortsetzte.

1921Entdeckung des Lysozyms

Fleming entdeckte Lysozym, ein antibakterielles Enzym, das in Tränen, Speichel und anderen Körperflüssigkeiten vorkommt. Dies war ein wichtiger Vorläufer seiner späteren Entdeckung.

1928Entdeckung des Penicillins

Im September 1928 entdeckte Fleming zufällig Penicillin, als er bemerkte, dass ein Schimmelpilz (Penicillium notatum) auf einer seiner Bakterienkulturen das Wachstum von Staphylokokken hemmte.

1929Veröffentlichung der ersten Arbeit über Penicillin

Fleming veröffentlichte seine erste wissenschaftliche Arbeit über Penicillin im British Journal of Experimental Pathology und beschrieb dessen antibakterielle Eigenschaften.

1932Wird Professor für Bakteriologie

Fleming wurde zum Professor für Bakteriologie an der Universität London ernannt und setzte seine Forschungen am St. Mary's Hospital fort.

1940Weiterentwicklung des Penicillins durch Florey und Chain

Howard Florey und Ernst Boris Chain nahmen Flemings Arbeit wieder auf und entwickelten Methoden zur Reinigung und Massenproduktion von Penicillin als therapeutisches Medikament.

1942Beginn der Massenproduktion von Penicillin

Die Massenproduktion von Penicillin begann in den USA, um den Bedarf des Zweiten Weltkriegs zu decken. Das Antibiotikum rettete unzählige Soldatenleben.

1944Erhebung in den Ritterstand durch König Georg VI.

Fleming wurde von König Georg VI. zum Ritter geschlagen und durfte fortan den Titel 'Sir' führen, eine Anerkennung seiner bedeutenden Beiträge zur Medizin.

1945Verleihung des Nobelpreises für Medizin

Fleming erhielt gemeinsam mit Howard Florey und Ernst Boris Chain den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für die Entdeckung des Penicillins und seiner Heilwirkung bei verschiedenen Infektionskrankheiten.

1955Tod in London

Alexander Fleming starb an einem Herzinfarkt in seinem Londoner Haus. Er wurde in der St.-Pauls-Kathedrale beigesetzt und wird als einer der größten medizinischen Entdecker des 20. Jahrhunderts erinnert.