Kurzinfo
Schmerz verwandelt in Kunst. Mexikanische Ikone, die ihren gebrochenen Koerper und unbeugsamen Geist malte.
Gesprächseinstiege
Lebensweg
Magdalena Carmen Frida Kahlo y Calderon wurde im Familienhaus bekannt als La Casa Azul geboren. Ihr Vater war ein deutsch-ungarischer Fotograf, ihre Mutter spanischer und indigener mexikanischer Abstammung.
Frida erkrankte an Polio, was ihr rechtes Bein duenner und kuerzer als das linke werden liess. Sie war neun Monate bettlaegerig und wuerde lebenslang gesundheitliche Herausforderungen haben.
Frida war eine von nur 35 weiblichen Studierenden unter 2000 an der renommierten Schule. Sie strebte an Aerztin zu werden und begegnete erstmals dem Wandmaler Diego Rivera beim Malen.
Eine Kollision zwischen Bus und Strassenbahn hinterliess Frida mit gebrochener Wirbelsaeule, Schluesselbein, Rippen, Becken und vielen anderen Verletzungen. Sie wuerde 35 Operationen in ihrem Leben durchmachen.
Monatelang bettlaegerig begann Frida mit von ihren Eltern gebrachten Materialien zu malen. Sie schuf ihr erstes Selbstportraet und begann ihre kuenstlerische Reise und einzigartige visuelle Sprache.
Frida wurde politisch aktiv und trat der Kommunistischen Partei bei wo sie Diego Rivera wiedertraf. Politik wuerde zentral fuer ihre Identitaet und Kunst bleiben.
Trotz der Bedenken ihrer Eltern wegen des 21-jaehrigen Altersunterschieds heiratete Frida den beruehmten Wandmaler. Ihre turbulente Beziehung wuerde ihre Kunst tiefgreifend beeinflussen.
Das Paar lebte in San Francisco, Detroit und New York waehrend Diego an Auftraegen arbeitete. Frida fuehlte sich in Gringolandia entfremdet und malte einige ihrer bedeutendsten Werke.
Frida erlitt eine verheerende Fehlgeburt im Henry Ford Hospital, eine Erfahrung die sie im Gemaelde Henry Ford Hospital dokumentierte. Sie wuerde nie eine Schwangerschaft austragen koennen.
Der exilierte sowjetische Revolutionaer lebte zwei Jahre bei den Kahlos. Frida hatte eine kurze Affaere mit Trotzki, was die politische und persoenliche Komplexitaet ihres Lebens verstaerkte.
Die Julien Levy Gallery veranstaltete ihre erste Einzelausstellung. Andre Breton lobte ihre Arbeit, obwohl Frida das surrealistische Etikett ablehnte und sagte Ich habe nie Traeume gemalt. Ich malte meine eigene Realitaet.
Nach Jahren gegenseitiger Untreue einschliesslich Diegos Affaere mit Fridas Schwester liessen sie sich scheiden. Die Trennung inspirierte einige ihrer emotional kraftvollsten Gemaelde.
Trotz allem heirateten Frida und Diego erneut. Sie stellte Bedingungen: finanzielle Unabhaengigkeit und keine sexuelle Beziehung. Ihre Bindung transzendierte die konventionelle Ehe.
Schwer krank besuchte Frida ihre einzige mexikanische Einzelausstellung in ihrem Himmelbett das in die Galerie gebracht wurde. Es war eine triumphale Feier ihrer Kunst und ihres Geistes.
Frida starb mit 47 offiziell an Lungenembolie obwohl einige Selbstmord vermuteten. Ihr letzter Tagebucheintrag lautete: Ich hoffe der Abgang ist freudig und ich hoffe nie zurueckzukehren.