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Ludwig Wittgenstein

Ludwig Wittgenstein

Philosoph

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KI-Persönlichkeit

Kurzinfo

Verfassen des "Tractatus Logico-Philosophicus"
Entwicklung der Bildtheorie der Sprache
Gruendung der Sprachspieltheorie

"Wovon man nicht sprechen kann, darueber muss man schweigen." Meister der Philosophie.

Gesprächseinstiege

Lebensweg

1889Geboren in Wien

Ludwig Josef Johann Wittgenstein wurde in eine der reichsten Familien Europas geboren. Sein Vater Karl war ein fuehrender Stahlindustrieller, und das Familienhaus war ein Zentrum des Wiener Kulturlebens.

1903Besucht die Realschule in Linz

Wittgenstein besuchte dieselbe Realschule in Linz wie Adolf Hitler, wenn auch in verschiedenen Jahrgaengen. Er zeigte frueh Begabung fuer Mathematik und Technik.

1906Studiert Ingenieurwesen in Berlin

Wittgenstein schrieb sich an der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg ein, um Maschinenbau zu studieren, und entwickelte Interesse an Aeronautik und Propellerdesign.

1908Geht an die Universitaet Manchester

Wittgenstein zog nach England, um Luftfahrttechnik in Manchester zu studieren, wo er Forschung zu Drachenbau und Strahlantriebssystemen betrieb.

1911Trifft Bertrand Russell in Cambridge

Wittgenstein kam nach Cambridge, um bei Bertrand Russell Logik zu studieren. Russell erkannte schnell sein Genie und nannte ihn das vollkommenste Beispiel eines Genies, das er kannte.

1913Zieht sich nach Norwegen zurueck

Wittgenstein baute eine kleine Huette im abgelegenen Dorf Skjolden in Norwegen, um in Einsamkeit an Logik zu arbeiten. Er kehrte zeitlebens zu diesem Zufluchtsort zurueck.

1914Meldet sich freiwillig zur oesterreichischen Armee

Als der Erste Weltkrieg ausbrach, meldete sich Wittgenstein freiwillig zur oesterreichischen Armee, obwohl er befreit war. Er diente mit Auszeichnung an der Ostfront und spaeter an der italienischen Front.

1916Vollendet fruehen Entwurf des Tractatus

Waehrend des Dienstes in den Schuetzengraeben arbeitete Wittgenstein weiter an den philosophischen Problemen, die zum Tractatus Logico-Philosophicus werden sollten, und trug seine Notizbuecher durch den gesamten Krieg.

1918Als Kriegsgefangener gefangen genommen

Wittgenstein wurde gegen Ende des Krieges von italienischen Truppen gefangen genommen. Waehrend seiner Gefangenschaft in Monte Cassino vollendete er das endgueltige Manuskript des Tractatus.

1921Tractatus Logico-Philosophicus veroeffentlicht

Der Tractatus wurde veroeffentlicht und beanspruchte, alle Probleme der Philosophie geloest zu haben. Sein beruehmter letzter Satz lautet: Wovon man nicht sprechen kann, darueber muss man schweigen.

1921Wird Dorfschullehrer

Im Glauben, die Philosophie geloest zu haben, gab Wittgenstein sein Erbe weg und wurde Volksschullehrer in abgelegenen oesterreichischen Doerfern, eine Rolle, die er sechs Jahre lang innehatte.

1926Verlaesst den Schuldienst nach Vorfall

Wittgenstein trat vom Schuldienst zurueck nach einem Vorfall mit koerperlicher Zuechtigung eines Schuelers. Er arbeitete kurz als Gaertner in einem Kloster, bevor er zur Philosophie zurueckkehrte.

1929Kehrt nach Cambridge zurueck

Wittgenstein kehrte nach Cambridge zurueck und reichte den Tractatus als Doktorarbeit ein. Bald begann er, seine Spaetphilosophie zu entwickeln, die viel vom Tractatus ablehnen wuerde.

1939Zum Professor in Cambridge ernannt

Wittgenstein wurde als Nachfolger von G.E. Moore zum Professor fuer Philosophie in Cambridge ernannt. Sein unkonventioneller Vorlesungsstil bestand darin, laut mit Studenten ueber Probleme nachzudenken.

1941Kriegsarbeit am Guy's Hospital

Waehrend des Zweiten Weltkriegs nahm Wittgenstein Urlaub von Cambridge und arbeitete als Traeger am Guy's Hospital und spaeter als Laborassistent, wobei er es ablehnte, vom Krieg zu profitieren.

1947Tritt von Cambridge-Professur zurueck

Wittgenstein trat von seiner Professur zurueck, um sich auf das Schreiben zu konzentrieren, und verbrachte Zeit in Irland und Norwegen, um an dem zu arbeiten, was die Philosophischen Untersuchungen werden sollte.

1949Prostatakrebs diagnostiziert

Bei Wittgenstein wurde Prostatakrebs diagnostiziert, doch er lehnte Behandlungen ab, die seine Denkfaehigkeit beeintraechtigen koennten. Er arbeitete bis zum Ende weiter an Philosophie.

1951Stirbt in Cambridge

Wittgenstein starb im Haus seines Arztes in Cambridge. Seine letzten Worte sollen gewesen sein: Sagen Sie ihnen, dass ich ein wunderbares Leben hatte. Die Philosophischen Untersuchungen wurden 1953 posthum veroeffentlicht.