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Maria Callas

Maria Callas

Opernsänger

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KI-Persönlichkeit

Kurzinfo

Wiederbelebung des Belcanto
Neuinterpretation klassischer Opern
Revolution der Operndarstellungskunst

"La Divina": Callas, feurige Opern-Diva, Stimme die Belcanto neu definierte.

Gesprächseinstiege

Lebensweg

1923Geburt in New York City

Maria Anna Cecilia Sofia Kalogeropoulos wurde als Kind griechischer Einwanderer in Manhattan geboren. Die Familie nannte sie Mary, und niemand konnte ahnen, dass dieses schüchterne, übergewichtige Kind zur berühmtesten Opernsängerin des zwanzigsten Jahrhunderts werden würde.

1928Erste Klavierstunden

Maria begann Klavierunterricht und zeigte sofort musikalisches Talent. Ihre Mutter, die ihre Begabung erkannte, drängte ihre Töchter zu Karrieren als Künstlerinnen – ein Druck, der Marias komplizierte Beziehung zu ihrer Familie prägen sollte.

1936Rückkehr nach Griechenland

Marias Mutter nahm sie und ihre Schwester mit nach Griechenland, um eine ernsthafte musikalische Ausbildung zu erhalten. Der Umzug trennte die Familie dauerhaft – Maria sollte ihren Vater jahrelang nicht sehen. Athen sollte sie vom talentierten Amateur zur professionellen Künstlerin verwandeln.

1937Athener Konservatorium

Maria schrieb sich am Athener Konservatorium ein, wobei sie über ihr Alter log, um zugelassen zu werden. Sie studierte bei Maria Trivella, die ihr außergewöhnliches Potential erkannte und begann, ihre bemerkenswerte Drei-Oktaven-Stimme auszubilden.

1939Studium bei Elvira de Hidalgo

Maria begann das Studium bei der legendären spanischen Sopranistin Elvira de Hidalgo, die ihre wichtigste Lehrerin wurde. De Hidalgo sah die dramatische Künstlerin in dem ungeschlachten Teenager und schulte sowohl ihre Stimme als auch ihre theatralischen Instinkte.

1941Professionelles Debüt

Maria gab ihr professionelles Debüt während der deutschen Besetzung Griechenlands und sang Tosca. Trotz der Kriegsentbehrungen trat sie ausgiebig in Athen auf und entwickelte die Ausdauer und das Repertoire, die ihrer späteren Karriere dienen sollten.

1947Italien-Debüt in Verona

Maria gab ihr Italien-Debüt in La Gioconda in der Arena di Verona. Die Aufführung startete ihre internationale Karriere und brachte sie zur Aufmerksamkeit des Dirigenten Tullio Serafin, der ihre künstlerische Entwicklung leiten sollte.

1949Heirat mit Giovanni Meneghini

Maria heiratete den wohlhabenden italienischen Industriellen Giovanni Battista Meneghini, der ihr hingebungsvoller Manager wurde. Die Ehe bot Sicherheit und Unterstützung für ihre künstlerischen Ambitionen, sollte jedoch ihren späteren Ruhm nicht überleben.

1949Das Wunder von Venedig

Maria sang in Bellinis I Puritani, nachdem sie die anspruchsvolle Rolle in nur einer Woche gelernt hatte – während sie gleichzeitig Brünnhilde in Die Walküre aufführte. Diese Leistung demonstrierte ihre phänomenalen musikalischen Fähigkeiten und etablierte sie als einzigartige dramatische Koloratursopranistin.

1951La Scala-Debüt

Maria gab ihr Debüt an der La Scala in I Vespri Siciliani und begann ihre Herrschaft im prestigeträchtigsten Opernhaus. Sie sollte zum Synonym für La Scala werden, dort über 150 Mal auftreten und vergessene Belcanto-Meisterwerke wiederbeleben.

1953Die Verwandlung

Maria verlor fast 35 Kilogramm und entwickelte sich zu einer glamourösen Figur, deren schlankes Erscheinungsbild ihrer dramatischen Intensität entsprach. Die Verwandlung machte sie zur Modeikone, trug aber möglicherweise zu späteren Stimmproblemen bei.

1956Metropolitan Opera-Debüt

Maria eroberte schließlich die Metropolitan Opera mit Norma und erhielt einen stürmischen Empfang in ihrer Heimatstadt. Ihr amerikanischer Triumph vollendete ihre Herrschaft als weltweit führende Sopranistin, gefeiert auf zwei Kontinenten.

1959Begegnung mit Aristoteles Onassis

Maria traf den griechischen Reeder Aristoteles Onassis in Venedig. Ihre leidenschaftliche Affäre beendete ihre Ehe und wurde zur meistfotografierten Romanze der Welt. Onassis würde sie schließlich für Jackie Kennedy verlassen.

1964Rückzug von der Bühne

Maria trat weitgehend von der Opernbühne zurück, geplagt von Stimmproblemen und persönlichem Unglück. Sie konzentrierte sich auf Aufnahmen und gelegentliche Konzerte, doch die Stimme, die die Opernwelt revolutioniert hatte, war unwiderruflich beschädigt.

1969Medea-Film

Maria spielte in Pier Paolo Pasolinis Film Medea, einer nicht-musikalischen Rolle, die ihre dramatischen Fähigkeiten jenseits der Oper präsentierte. Der Film erhielt gemischte Kritiken, zeigte aber ihre magnetische Leinwandpräsenz.

1971Meisterkurse an der Juilliard

Maria unterrichtete eine legendäre Reihe von Meisterkursen an der Juilliard School in New York. Diese Lektionen, später als Buch veröffentlicht, fesselten das Publikum und boten Einblicke in ihre revolutionäre Herangehensweise an die Oper.

1974Letzte Tournee mit di Stefano

Maria unternahm eine letzte Konzerttournee mit Giuseppe di Stefano. Trotz stimmlicher Schwierigkeiten zogen die Auftritte weltweit Fans an, die darauf brannten, die Legende ein letztes Mal zu erleben.

1977Tod in Paris

Maria Callas starb allein in ihrer Pariser Wohnung an Herzversagen. Sie war 53 Jahre alt. Ihr Tod beendete ein Leben voller künstlerischer Triumphe und persönlicher Tragödien, doch ihr Einfluss auf die Oper bleibt unübertroffen.