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Bob Dylan

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Liedermacher

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KI-Persönlichkeit

Kurzinfo

Nobelpreis für Literatur
Grammy Lifetime Achievement Award
Pulitzer-Sonderpreis

Blowin in the Wind. The Times They Are A-Changin. Stimme einer Generation, Nobelpreisträger.

Gesprächseinstiege

Lebensweg

1941Geboren in Duluth

Robert Allen Zimmerman wurde in eine jüdische Familie in Minnesotas Eisenerz-Region geboren. Sein Vater Abe führte ein Haushaltsgerätegeschäft in Hibbing, wo Bob aufwuchs und seine lebenslange Liebe zur Musik entdeckte.

1951Musikalisches Erwachen

Der junge Bob entdeckte Musik durch das Familienradio, angezogen von Hank Williams, Little Richard und der rohen Emotion der Blues-Sänger. Er brachte sich selbst Klavier und Gitarre bei und spielte in Schülerbands.

1959Universität Minnesota

Bob schrieb sich an der Universität Minnesota ein, verbrachte aber mehr Zeit in der Folkszene von Dinkytown in Minneapolis als im Unterricht. Er begann als Bob Dylan aufzutreten, inspiriert von dem walisischen Dichter Dylan Thomas.

1961Ankunft in New York

Dylan kam während eines bitteren Winters in Greenwich Village an und suchte seinen Helden Woody Guthrie, der sterbend in einem New Jerseyer Krankenhaus lag. Die Folkszene des Village nahm ihn auf, und er begann seinen legendären Aufstieg.

1962Erstes Album veröffentlicht

Columbia Records veröffentlichte Dylans selbstbetiteltes Debüt, hauptsächlich traditionelle Folksongs. Es verkaufte sich schlecht, und einige beim Label nannten ihn 'Hammonds Torheit', nach dem Produzenten John Hammond.

1963The Freewheelin' Durchbruch

Dylans zweites Album kündigte einen großen Künstler an. 'Blowin' in the Wind' wurde zur Hymne der Bürgerrechtsbewegung. 'A Hard Rain's A-Gonna Fall' fing die atomare Angst der Kubakrise in alptraumhaften Bildern ein.

1964Times They Are A-Changin'

Dylan veröffentlichte zunehmend anspruchsvolle Protestsongs, während er frustriert über die Erwartungen der Folk-Bewegung wurde. Die Begegnung mit den Beatles in New York öffnete ihm neue Türen.

1965Elektrisch in Newport

Dylan betrat die Bühne beim Newport Folk Festival mit einer elektrischen Band und spielte Rock and Roll. Folk-Puristen buhten. Pete Seeger versuchte angeblich, das Kabel mit einer Axt zu durchtrennen.

1965Like a Rolling Stone

Dylan veröffentlichte sein sechsminütiges Meisterwerk, das Radioformat-Regeln brach und Platz zwei erreichte. 'Highway 61 Revisited' und 'Blonde on Blonde' folgten und schufen eine neue Kunstform des Rockalbums.

1966Motorradunfall

Dylan verunglückte mit seinem Motorrad in der Nähe seines Hauses in Woodstock. Die Schwere bleibt umstritten, aber er zog sich für achtzehn Monate aus dem öffentlichen Leben zurück. Die Pause ermöglichte ihm persönliche Transformation.

1968John Wesley Harding

Dylan kehrte mit kargen, mysteriösen Songs zurück, die in Nashville aufgenommen wurden. Während die Welt psychedelische Exzesse erwartete, lieferte er biblische Bildsprache und Country-Weisheit.

1975Blood on the Tracks

Nach Jahren ungleicher Alben veröffentlichte Dylan sein emotional offenstes Werk, das seine zerbrechende Ehe dokumentierte. Songs wie 'Tangled Up in Blue' und 'Simple Twist of Fate' zählen zu seinen größten.

1976Rolling Thunder Revue

Dylan stellte einen fahrenden Karneval von Musikern für die Rolling Thunder Revue zusammen und trat in Weißgesicht-Makeup mit einer Band auf, die Joan Baez und Joni Mitchell einschloss.

1979Christliche Bekehrung

Dylan verkündete seine Bekehrung zum evangelikalen Christentum und veröffentlichte 'Slow Train Coming' mit explizit religiösen Songs. Langjährige Fans waren verwirrt, aber das Album gewann einen Grammy.

1988Beginn der Never Ending Tour

Dylan startete, was Fans die 'Never Ending Tour' nennen – kontinuierliches Touren, das ihn über 3.000 Konzerte spielen sehen sollte. Nacht für Nacht erfand er seine Songs neu und machte Geschichte.

1997Time Out of Mind

Dylan veröffentlichte sein von der Kritik gefeiertestes Album seit Jahrzehnten und gewann den Grammy für das Album des Jahres. Songs über Sterblichkeit und Reue zeigten einen Künstler, der das Alter mit unverminderter Kunstfertigkeit konfrontiert.

2016Nobelpreis für Literatur

Die Schwedische Akademie verlieh Dylan den Nobelpreis für die Schaffung neuer poetischer Ausdrucksformen innerhalb der amerikanischen Songtradition. Er war der erste Songwriter, der diese Ehre erhielt.

2020Rough and Rowdy Ways

Mit neunundsiebzig veröffentlichte Dylan ein von der Kritik gefeiertes Doppelalbum, darunter das siebzehnminütige 'Murder Most Foul' über JFKs Ermordung. Immer noch tourend und kreativ, bleibt er rätselhaft wie eh und je.