Kurzinfo
Der 45. Kaiser Japans in der Nara-Zeit. Glaeubiger Buddhist, der den Grossen Buddha im Todai-ji Tempel errichten liess. Etablierte den Buddhismus als Staatsreligion und leitete das goldene Zeitalter der Tempyo-Kultur ein.
Gesprächseinstiege
Lebensweg
Als Prinz Obito, Sohn von Kaiser Monmu, geboren. Seine Geburt wurde als Fortsetzung der Tenmu-Kaiserlinie gefeiert. Seine Mutter war Fujiwara no Miyako.
Erhielt Unterricht in chinesischen Klassikern, buddhistischen Schriften und Regierungskunst. Studierte bei bedeutenden Gelehrten konfuzianische Prinzipien und buddhistische Philosophie.
Wurde 45. Kaiser Japans nach der Abdankung seiner Tante Kaiserin Gensho. Seine Herrschaft begann waehrend einer kulturellen Bluetezeit unter Tang-Einfluss.
Prinz Nagaya, ein Rivale des Fujiwara-Clans, wurde des Verrats beschuldigt und zum Selbstmord gezwungen. Dies festigte die Fujiwara-Macht am Hof.
Eine verheerende Pocken-Epidemie fegte durch Japan und toetete viele Adlige, einschliesslich aller vier Fujiwara-Brueder. Diese Tragoedie staerkte Shomus Vertrauen auf den Buddhismus.
Erliess das Edikt zur Errichtung von Kokubunji (Provinztempeln) in jeder Provinz. Jeder Tempel sollte fuer den Schutz der Nation beten.
Erliess das historische Edikt zum Bau des Grossen Buddha. Urspruenglich fuer den Shigaraki-Palast geplant, wurde dies sein groesstes Vermaechtnis.
Nach Erdbeben und Braenden in Shigaraki wurde das Projekt nach Nara verlegt. Der Bau am Todai-ji begann unter Aufsicht des Moenchs Gyoki.
Gold wurde in der Provinz Mutsu entdeckt und lieferte wichtiges Material fuer die Vergoldung des Grossen Buddha. Kaiser Shomu sah dies als goettliche Zustimmung.
Dankte zugunsten seiner Tochter Kaiserin Koken ab. Er wurde der erste Kaiser, der buddhistische Moenchsgeluebde ablegte.
Lebte als buddhistischer Moench, beeinflusste aber weiterhin die Hofpolitik. Ueberwachte die Fertigstellung des Todai-ji und des Grossen Buddha.
Die grosse Augenoeffnungszeremonie fand mit ueber 10.000 Moenchen statt. Ein indischer Moench malte die Augen ein, was das Erwachen des Buddha symbolisierte.
Kaiserin Komyo widmete Kaiser Shomus persoenliche Schaetze nach seinem Tod dem Todai-ji. Diese im Shosoin erhaltenen Gegenstaende sind heute unschaetzbare Kulturguter.
Verbrachte seine letzten Jahre in buddhistischer Andacht, leitete religioese Zeremonien und betete fuer das Wohl der Nation.
Starb im Alter von 55 Jahren. Er wurde mit buddhistischen Riten in Sahoyama no Minami no Misasagi begraben. Sein Vermaechtnis lebt bis heute fort.
