Kurzinfo
Fredegunde: Rücksichtslose Königin, schmiedete ein Reich in Blut und Verrat.
Gesprächseinstiege
Lebensweg
Fredegunde wurde in eine Familie mit niedrigem sozialen Status im Fränkischen Reich geboren, wahrscheinlich in der Region Soissons.
Fredegunde trat in den Haushalt von König Chilperich I. als Dienerin ein und begann, sich im komplexen politischen Umfeld des merowingischen Hofes zurechtzufinden.
Fredegunde begann eine romantische und einflussreiche Beziehung mit König Chilperich I. und wurde seine Mätresse und eine bedeutende Figur am königlichen Hof.
Fredegunde gebar ihr erstes Kind, Chlothar II., der später König von Neustrien und Austrasien werden sollte. Dies stärkte ihre Position am Hof.
Fredegunde wurde in die Ermordung von Galswintha, Chilperichs erster Frau und Schwester von Königin Brunhilde, verwickelt. Dies festigte ihre Kontrolle über Chilperich.
Fredegunde heiratete König Chilperich I. und wurde Königin von Neustrien. Ihre Ehe festigte ihre politische Macht und ihren Einfluss auf das Königreich weiter.
Fredegunde gebar Childebert II., einen weiteren Sohn, der eine bedeutende Rolle in der merowingischen Dynastie spielen sollte, obwohl er das Erwachsenenalter nicht erreichte.
Die Rivalität zwischen Fredegunde und Königin Brunhilde von Austrasien eskalierte zu einer Reihe politischer und militärischer Konflikte, bekannt als die 'Fehde der Königinnen'.
König Chilperich I. starb, und Fredegunde wurde Regentin für ihren jungen Sohn Chlothar II. Sie übte weiterhin bedeutende Macht und Einfluss auf das Königreich aus.
Fredegunde verteidigte sich erfolgreich gegen eine Invasion von Königin Brunhilde und ihren Truppen und festigte damit ihre Position als Regentin und Beschützerin von Chlothar II.
Fredegunde stand im Verdacht, die Ermordung von Chilperichs Sohn Merowech inszeniert zu haben, um einen potenziellen Rivalen für Chlothars II. Thronanspruch zu beseitigen.
Fredegunde arrangierte die Hochzeit von Chlothar II. mit Audechild, eine strategische Allianz, die Chlothars Position und ihren eigenen Einfluss im Königreich stärkte.
Fredegunde setzte ihre politischen Manöver und Allianzen fort, um Chlothars II. Position zu sichern und seine Macht innerhalb der merowingischen Dynastie auszubauen.
In den letzten Jahren ihrer Regentschaft konzentrierte sich Fredegunde darauf, Chlothars II. Macht zu festigen und ihn auf seine zukünftige Rolle als König vorzubereiten.
Fredegunde starb in Paris und hinterließ ein Vermächtnis politischen Einflusses und Macht innerhalb der merowingischen Dynastie. Ihr Sohn Chlothar II. führte ihr Erbe fort.