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Gustav Stresemann

Gustav Stresemann

Staatsmann

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KI-Persönlichkeit

Kurzinfo

Stabilisierung der deutschen Waehrung
Herbei­fuehrung der Locarno-Vertraege
Erhalt des Friedensnobelpreises

Weimars grosse Hoffnung. Nobelpreistraeger, der Deutschland stabilisierte und europaeischen Frieden suchte.

Gesprächseinstiege

Lebensweg

1878Geboren in Berlin, Deutsches Reich

Gustav Stresemann wurde in eine Mittelstandsfamilie in Berlin, Deutsches Reich, geboren. Sein Vater war Bierflaschenhändler und Gastwirt.

1897Beginn des Universitätsstudiums

Stresemann beginnt sein Studium an der Universität Berlin mit Schwerpunkt auf Geschichte, Literatur und Wirtschaftswissenschaften. Er tritt der Nationalliberalen Partei bei und wird in der Studentenpolitik aktiv.

1900Promotion in Wirtschaftswissenschaften

Stresemann schließt seine Promotion in Wirtschaftswissenschaften ab. Seine Dissertation untersucht die Zuckerindustrie und ihre Rolle in der deutschen Wirtschaft und spiegelt sein Interesse an Wirtschaftspolitik wider.

1902Heirat mit Käte Kleefeld

Stresemann heiratet Käte Kleefeld, eine wohlhabende Erbin. Ihre Ehe ist sowohl eine persönliche als auch eine finanzielle Partnerschaft, die seine politische Karriere unterstützt.

1903Wahl in den Berliner Stadtrat

Stresemann wird als Mitglied der Nationalliberalen Partei in den Berliner Stadtrat gewählt, was den Beginn seiner politischen Karriere markiert.

1907Wahl in den Reichstag

Stresemann wird als Vertreter der Nationalliberalen Partei in den Reichstag gewählt und vertritt den Wahlkreis Dresden.

1914Unterstützung des Eintritts in den Ersten Weltkrieg

Stresemann, zunächst ein Befürworter des Krieges, setzt sich für einen schnellen Sieg und die Wahrung der deutschen Interessen im Konflikt ein.

1918Unterstützung der Deutschen Revolution

Nach Deutschlands Niederlage unterstützt Stresemann die Novemberrevolution und befürwortet die Errichtung einer demokratischen Regierung, wobei er sich der neuen Weimarer Republik anschließt.

1920Gründung der Deutschen Volkspartei

Stresemann gründet die Deutsche Volkspartei (DVP), eine Mitte-Rechts-Partei, die die Weimarer Republik unterstützt und für wirtschaftliche und politische Reformen eintritt.

1923Wird Reichskanzler

Stresemann dient kurzzeitig als Reichskanzler von August bis November 1923, während einer Zeit der Hyperinflation und politischen Krise.

1923Ernennung zum Außenminister

Nach seinem Rücktritt als Kanzler wird Stresemann zum Außenminister ernannt, eine Position, die er bis zu seinem Tod innehat und sich auf die Stabilisierung der internationalen Beziehungen Deutschlands konzentriert.

1924Verhandlung des Dawes-Plans

Stresemann verhandelt den Dawes-Plan, der einen Rahmen für die Rückzahlung der deutschen Kriegsreparationen bietet und zur Stabilisierung der Wirtschaft beiträgt.

1925Unterzeichnung der Verträge von Locarno

Stresemann unterzeichnet die Verträge von Locarno, die die Grenzen Westeuropas garantieren und einen bedeutenden Schritt in Richtung internationalen Frieden und Zusammenarbeit markieren.

1926Erhält den Friedensnobelpreis

Stresemann erhält zusammen mit dem französischen Außenminister Aristide Briand den Friedensnobelpreis für ihre Bemühungen um internationale Zusammenarbeit und Frieden.

1928Deutschland tritt dem Völkerbund bei

Unter Stresemanns Führung wird Deutschland in den Völkerbund aufgenommen, ein bedeutender Meilenstein bei der Wiedereingliederung Deutschlands in die internationale Gemeinschaft.

1929Tod in Berlin

Gustav Stresemann stirbt in Berlin an einem Schlaganfall und hinterlässt ein Vermächtnis der Staatskunst und der Bemühungen um die Stabilisierung Deutschlands nach dem Ersten Weltkrieg.