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Duke Ellington

Duke Ellington

Komponist

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KI-Persönlichkeit

Kurzinfo

Komposition von ueber 1000 Stuecken
Residenz im Cotton Club
Grammy Lifetime Achievement Award

Take the A Train. Jazz-Royalty, der fuenf Jahrzehnte lang amerikanische Musik komponierte.

Gesprächseinstiege

Lebensweg

1899Geburt in Washington, D.C.

Edward Kennedy Ellington wurde in eine afroamerikanische Mittelklassefamilie geboren. Sein Vater war Butler im Weißen Haus und später ein erfolgreicher Caterer. Seine Mutter vergötterte ihn.

1906Erste Klavierstunden

Ellington begann Klavierunterricht bei einer Lehrerin namens Mrs. Clinkscales. Obwohl er anfangs dem Üben widerstand, wurde das Klavier zum Mittelpunkt seines Lebens.

1914Erhält den Spitznamen 'Duke'

Ein Freund aus Kindertagen gab ihm den Spitznamen 'Duke' wegen seines aristokratischen Auftretens und seiner eleganten Kleidung. Der Name passte zu seiner lebenslangen Vorliebe für Eleganz.

1917Erste professionelle Auftritte

Ellington begann, bei lokalen Tanzveranstaltungen professionell zu spielen und buchte oft mehrere Bands unter seinem Namen. Er erkannte das Geschäft der Musik ebenso wie die Kunst.

1918Heirat mit Edna Thompson

Ellington heiratete seine Highschool-Liebe Edna Thompson. Ihr Sohn Mercer wurde im folgenden Jahr geboren und wurde später Komponist und Manager seines Vaters.

1923Umzug nach New York City

Ellington zog mit seiner Band, den Washingtonians, dauerhaft nach New York. Der Umzug nach Harlem brachte ihn ins Zentrum der afroamerikanischen kulturellen Renaissance.

1927Beginn der Cotton Club Residenz

Ellingtons Orchester begann eine legendäre Residenz im Cotton Club in Harlem. Die wöchentlichen Radiosendungen machten sein unverwechselbares 'Jungle Sound' landesweit berühmt.

1930Mood Indigo veröffentlicht

Ellington veröffentlichte 'Mood Indigo', eine seiner berühmtesten Kompositionen. Der innovative Einsatz von gedämpften Blechbläsern und Klarinette schuf eine melancholische Klangfarbe, die zu seinem Markenzeichen wurde.

1931Creole Rhapsody aufgenommen

Ellington nahm 'Creole Rhapsody' auf, seine erste erweiterte Komposition. Sie brach das dreiminütige Limit von 78er-Platten und signalisierte ernsthafte künstlerische Ambitionen.

1933Erste Europatournee

Ellington unternahm seine erste Europatournee, wo er als ernsthafter Komponist empfangen wurde statt als bloßer Unterhalter. Europäische Intellektuelle erkannten seinen Genius sofort.

1939Billy Strayhorn schließt sich an

Komponist und Arrangeur Billy Strayhorn trat Ellingtons Organisation bei und begann eine der größten Zusammenarbeiten der Musikgeschichte. 'Take the A Train' wurde zum Erkennungsstück der Band.

1943Premiere von Black, Brown and Beige

Ellington führte sein ehrgeizigstes Werk, 'Black, Brown and Beige', in der Carnegie Hall auf. Dieses Tongedicht der afroamerikanischen Geschichte spaltete die Kritiker, etablierte ihn aber als Konzertkomponisten.

1956Triumph beim Newport Jazz Festival

Ellingtons Orchester elektrisierte das Newport Jazz Festival mit einer ausgedehnten Aufführung von 'Diminuendo and Crescendo in Blue'. Die Performance belebte seine Karriere wieder und führte zu einem Time-Magazin-Cover.

1959Filmmusik zu Anatomie eines Mordes

Ellington komponierte die Musik für Otto Premingers Film 'Anatomie eines Mordes'. Es war eine der ersten großen Hollywood-Filmmusiken eines Afroamerikaners.

1963Premiere des Musicals My People

Ellington führte 'My People' auf, ein Musical zur Feier der afroamerikanischen Geschichte, während der Hundertjahrfeier der Emanzipationsproklamation in Chicago.

1965Erstes Sakralkonzert

Ellington führte sein Erstes Sakralkonzert in der Grace Cathedral auf. Diese religiösen Werke, die er als seine wichtigste Arbeit betrachtete, verbanden Jazz mit Spiritualität.

1969Presidential Medal of Freedom

Präsident Nixon verlieh Ellington die Presidential Medal of Freedom an seinem 70. Geburtstag. Die Zeremonie im Weißen Haus ehrte Amerikas größten Jazzkomponisten.

1974Tod in New York City

Duke Ellington starb an Lungenkrebs und Lungenentzündung in New York City. Über 12.000 Menschen besuchten seine Beerdigung, die einen Mann ehrte, dessen Musik Amerika definiert hatte.