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Pjotr Iljitsch Tschaikowsky

Pjotr Iljitsch Tschaikowsky

Komponist

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KI-Persönlichkeit

Kurzinfo

"Schwanensee", "Dornroeschen", "Nussknacker" komponieren
Sechs Sinfonien komponieren
Beruehmtes Klavierkonzert komponieren

Tschaikowsky: Aufsteigende Melodien des Balletts, "Schwanensee", "Nussknacker", unsterblicher romantischer Klang.

Gesprächseinstiege

Lebensweg

1840Geburt in Wotkinsk, Russland

Pjotr Iljitsch Tschaikowsky wurde am 7. Mai 1840 in Wotkinsk geboren, einer kleinen Industriestadt im Ural. Sein Vater war Bergbauingenieur, seine Mutter hatte französische Vorfahren. Von früher Kindheit an zeigte er extreme emotionale Sensibilität und tiefe Reaktionen auf Musik.

1844Erste Klavierstunden und musikalisches Erwachen

Mit vier Jahren begann Tschaikowsky Klavierunterricht bei einer französischen Gouvernante, Fanny Dürbach. Er zeigte bemerkenswerte Empfindsamkeit gegenüber Musik und weinte manchmal nach dem Hören von Melodien.

1850Schickt zur Kaiserlichen Rechtsschule

Tschaikowsky wurde an der prestigeträchtigen Kaiserlichen Rechtsschule in St. Petersburg eingeschrieben, einem Internat zur Ausbildung von Jungen für den Staatsdienst. Die Trennung von seiner Familie, besonders seiner geliebten Mutter, verursachte ihm tiefe Qual.

1854Tod der Mutter an Cholera

Tschaikowskys Mutter starb am 25. Juni 1854 an Cholera. Dieser verheerende Verlust hinterließ tiefe psychische Narben, die er sein ganzes Leben trug. Viele Gelehrte glauben, dieses Trauma habe seinen emotionalen Musikstil und seinen lebenslangen Kampf mit Depressionen zutiefst beeinflusst.

1859Abschluss und Eintritt in den Staatsdienst

Tschaikowsky schloss die Rechtsschule ab und begann als Beamter erster Klasse im Justizministerium zu arbeiten. Obwohl er seine Pflichten kompetent erfüllte, war sein Herz nie bei bürokratischer Arbeit.

1861Einschreibung an der Russischen Musikgesellschaft

Tschaikowsky schrieb sich in Musiktheoriekursen bei der Russischen Musikgesellschaft ein, unterrichtet von Nikolai Zaremba. Dies markierte seinen ersten formalen Schritt zum professionellen Musiker.

1862Eintritt ins St. Petersburger Konservatorium

Tschaikowsky kündigte seine Beamtenstellung und schrieb sich als einer der ersten Studenten am neu gegründeten St. Petersburger Konservatorium ein, wo er bei Anton Rubinstein studierte.

1865Abschluss und Komposition erster großer Werke

Tschaikowsky schloss das Konservatorium mit einer Silbermedaille ab. Er begann mit der Komposition seiner Ersten Symphonie 'Winterträume', die seine unverwechselbare orchestrale Stimme etablieren sollte.

1866Professor am Moskauer Konservatorium

Tschaikowsky wurde von Nikolai Rubinstein zum Professor für Harmonielehre am neu gegründeten Moskauer Konservatorium ernannt. Diese Position bot finanzielle Stabilität und stellte ihn ins Zentrum des russischen Musiklebens.

1870Romeo und Julia Fantasy-Ouvertüre

Die definitive Fassung von Romeo und Julia wurde uraufgeführt und wurde zu einem der beliebtesten und meistaufgeführten Werke Tschaikowskys. Das leidenschaftliche Liebesthema etablierte seinen Ruf für zutiefst emotionale, programmatische Orchestermusik.

1875Klavierkonzert Nr. 1 und Schwanensee-Auftrag

Trotz anfänglicher Ablehnung durch Nikolai Rubinstein wurde das Klavierkonzert Nr. 1 unter Hans von Bülow in Boston uraufgeführt und wurde ein großer Erfolg. Im selben Jahr erhielt Tschaikowsky den Auftrag für Schwanensee von den Kaiserlichen Theatern.

1877Katastrophale Ehe mit Antonina Miljukowa

Tschaikowsky heiratete Antonina Miljukowa, eine frühere Schülerin, möglicherweise um seine Homosexualität zu unterdrücken. Die Ehe war von Anfang an katastrophal; er unternahm einen Selbstmordversuch, indem er in den eiskalten Moskwa-Fluss watete. Nach neun Wochen floh er.

1877Beginn der Patronage von Nadeschda von Meck

Die wohlhabende Witwe Nadeschda von Meck begann Tschaikowsky ein jährliches Stipendium zu zahlen, das ihm erlaubte, sich ganz dem Komponieren zu widmen. Sie führten eine außergewöhnliche Korrespondenz von über 1.200 Briefen über 13 Jahre, vereinbarten aber, sich nie persönlich zu treffen.

1888Fünfte Symphonie und internationale Tournee

Tschaikowsky vollendete seine Fünfte Symphonie und unternahm seine erste internationale Tournee als Dirigent, trat in ganz Europa auf und traf Brahms und Grieg. Sein internationaler Ruf wurde gefestigt.

1890Pique Dame und abruptes Ende der von-Meck-Patronage

Tschaikowsky komponierte seine Oper Pique Dame in nur sechs Wochen. Im selben Jahr beendete Nadeschda von Meck abrupt ihre Patronage mit einem kalten Brief, in dem sie finanzielle Schwierigkeiten geltend machte. Tschaikowsky fühlte sich zutiefst verletzt.

1892Der Nussknacker uraufgeführt

Der Nussknacker wurde in St. Petersburg uraufgeführt und erhielt zunächst gemischte Kritiken. Die Suite wurde populär, aber das vollständige Ballett erhielt erst nach Tschaikowskys Tod seine verdiente Anerkennung.

1893Sechste Symphonie 'Pathétique' und Tod

Tschaikowsky vollendete seine Sechste Symphonie 'Pathétique', sein emotional tiefstes Werk, und dirigierte ihre Uraufführung. Neun Tage später starb er unter mysteriösen Umständen, offiziell an Cholera. Sein Vermächtnis als der emotionalste Komponist seiner Epoche ist unbestritten.