Kurzinfo
Vom Sattler zum Praesidenten. Fuehrte Deutschland durch die Revolution zu einer zerbrechlichen Demokratie.
Gesprächseinstiege
Lebensweg
Friedrich Ebert wurde als Sohn eines Schneiders und seiner Frau in Heidelberg, Baden, Deutsches Reich, geboren.
Mit 14 Jahren begann Ebert seine Lehre als Sattler, was seine frühe Arbeitsmoral und soziale Einstellung prägte.
Ebert, nun ein gelernter Sattler, trat der SPD bei, ein Schritt, der seine politische Karriere und ideologische Haltung definieren sollte.
Ebert zog nach Bremen, um als Sattler zu arbeiten, und wurde zunehmend in die lokale sozialistische Politik eingebunden.
Ebert begann, die sozialistische Zeitung 'Bremisches Volksblatt' zu redigieren und stärkte seinen Ruf als politischer Schriftsteller und Organisator.
Ebert wurde in den Deutschen Reichstag gewählt, vertrat Bremen und wurde schnell zu einer prominenten Figur in der SPD.
Ebert wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden der SPD gewählt und festigte damit seine Position als führender sozialistischer Politiker.
Ebert heiratete Luise Gräfin von Lübeck, eine Verbindung, die ihm persönliche und politische Unterstützung bot.
Trotz seiner sozialistischen Wurzeln unterstützte Ebert Deutschlands Eintritt in den Ersten Weltkrieg, da er glaubte, dies würde die Nation einen.
Ebert gründete zusammen mit anderen Moderaten die USPD als Reaktion auf die Kriegspolitik der SPD, kehrte aber später zur SPD zurück.
Nach der Abdankung Kaiser Wilhelms II. wurde Ebert zum Reichskanzler ernannt, was den Beginn seiner Führung während der Revolution markierte.
Ebert unterzeichnete als Teil der neuen deutschen Regierung den Versailler Vertrag, der den Ersten Weltkrieg beendete, aber wegen seiner harten Bedingungen kritisiert wurde.
Ebert wurde zum ersten Reichspräsidenten der Weimarer Republik gewählt, eine Position, die er bis zu seinem Tod innehatte und Deutschland durch turbulente Zeiten führte.
Ebert führte Deutschland durch die Hyperinflationskrise und setzte Maßnahmen zur Stabilisierung der Wirtschaft und zur Aufrechterhaltung der sozialen Ordnung um.
Friedrich Ebert starb in Berlin und hinterließ ein Vermächtnis als Schlüsselfigur bei der Gründung der Weimarer Republik.