Kurzinfo
„Der eiserne König": Vernichtete die Templer, demütigte Päpste unter seiner französischen Herrschaft.
Gesprächseinstiege
Lebensweg
Philipp IV., auch bekannt als Philipp der Schöne, wird als Sohn Philipps III. von Frankreich und Isabella von Aragon in Fontainebleau geboren.
Philipps Vater, Philipp III., bricht zum Achten Kreuzzug auf und lässt den jungen Philipp in der Obhut der königlichen Familie zurück.
Philipps älterer Bruder Ludwig stirbt, was Philipp zum Thronfolger von Frankreich macht.
Philipp heiratet Johanna I. von Navarra, festigt damit eine Allianz und sichert das Königreich Navarra für die französische Krone.
Philipp IV. wird im Alter von 17 Jahren nach dem Tod seines Vaters Philipp III. König von Frankreich.
Philipp beginnt seinen Konflikt mit Papst Bonifaz VIII. über die Besteuerung des französischen Klerus und setzt damit die Bühne für seinen Machtkampf mit der Kirche.
Philipp und Johannas erster Sohn Ludwig wird geboren und sichert damit die Fortsetzung der Kapetinger-Dynastie.
Papst Bonifaz VIII. erlässt die Bulle 'Clericis Laicos', die dem Klerus verbietet, ohne päpstliche Erlaubnis Steuern an weltliche Herrscher zu zahlen, was den Konflikt mit Philipp verschärft.
Philipp und Johannas zweiter Sohn Philipp wird geboren und sichert die Thronfolge weiter ab.
Philipp IV. verhandelt einen Friedensvertrag mit Eduard I. von England und beendet damit einen langjährigen Konflikt unter Stärkung der französischen Position.
Philipps Streitkräfte werden von den Flamen in der Schlacht der Goldenen Sporen besiegt, ein bedeutender Rückschlag für die französische Expansion in Flandern.
Philipp IV. beeinflusst die Wahl Clemens' V. zum Papst und markiert damit einen bedeutenden Sieg in seinem fortgesetzten Machtkampf mit der Kirche.
Philipp ordnet die Verhaftung der Tempelritter an, beschuldigt sie der Ketzerei und beschlagnahmt ihren Reichtum – eine umstrittene Aktion, die von vielen als finanziell motiviert betrachtet wurde.
Der Prozess gegen die Tempelritter beginnt, wobei Philipp IV. eine bedeutende Rolle bei den Verfahren spielt, die zum Ende des Ordens führen.
Das von Papst Clemens V. einberufene Konzil von Vienne löst die Tempelritter offiziell auf, größtenteils aufgrund des Drucks von Philipp IV.
Philipp IV. stirbt im Alter von 46 Jahren und hinterlässt ein Vermächtnis, das von seinen Konflikten mit dem Papsttum und der Unterdrückung der Tempelritter geprägt ist.