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Stéphane Mallarmé

Stéphane Mallarmé

Dichter

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KI-Persönlichkeit

Kurzinfo

L'Après-midi d'un faune
Un coup de dés
Tuesday salons

Französischer symbolistischer Dichter, Meister der hermetischen Poesie und Vorläufer der modernen Lyrik.

Gesprächseinstiege

Lebensweg

1842Geburt in Paris

Stéphane Mallarmé wurde als Étienne Mallarmé in Paris geboren. Sein Vater war Beamter, und die Familie gehörte zum gehobenen Bürgertum.

1847Tod der Mutter

Mallarmés Mutter starb, als er fünf Jahre alt war. Dieser frühe Verlust prägte ihn tief und trug zu den Themen des Todes und der Abwesenheit bei, die sein Werk durchziehen.

1857Tod der Schwester Maria

Mallarmés geliebte Schwester Maria starb im Alter von dreizehn Jahren. Ihr Tod erschütterte ihn und inspirierte einige seiner ergreifendsten frühen Gedichte.

1862Reise nach London

Mallarmé reiste nach London, um sein Englisch zu verbessern, da er plante, Englischlehrer zu werden. Er tauchte in die englische Literatur ein und entdeckte Poe.

1863Heirat mit Marie Gerhard

Mallarmé heiratete Marie Gerhard, eine deutsche Gouvernante, die er in Frankreich kennengelernt hatte. Ihre Ehe war stabil, aber von finanziellen Sorgen geprägt.

1864Beginn der Lehrtätigkeit

Mallarmé begann seine Karriere als Englischlehrer in der französischen Provinz. Er fand das Unterrichten ermüdend, aber es gab ihm Zeit für seine Dichtung.

1866Veröffentlichung im Parnasse contemporain

Mallarmé veröffentlichte Gedichte im Parnasse contemporain und gewann Anerkennung unter den avantgardistischen Dichtern. Sein unverwechselbarer Stil begann sich zu formen.

1867Spirituelle Krise

Mallarmé durchlebte eine tiefgreifende spirituelle und kreative Krise, konfrontierte die Leere (le Néant) im Kern der Existenz und kam mit einer transformierten poetischen Vision hervor.

1871Beginn der Hérodiade

Mallarmé begann die Arbeit an Hérodiade, einem ehrgeizigen dramatischen Gedicht, das ihn Jahrzehnte beschäftigen sollte. Das Werk verkörperte sein Ideal reiner Poesie.

1876Veröffentlichung von L'Après-midi d'un faune

Mallarmé veröffentlichte L'Après-midi d'un faune (Der Nachmittag eines Fauns), illustriert von Manet. Das Gedicht inspirierte später Debussys Prélude.

1884Beginn der Dienstagssalons

Mallarmé begann, seine berühmten Dienstagabend-Salons (les Mardis) in seiner Wohnung zu veranstalten. Diese Zusammenkünfte zogen Dichter, Künstler und Intellektuelle an, darunter Valéry, Gide und Debussy.

1897Veröffentlichung von Un coup de dés

Mallarmé veröffentlichte Un coup de dés jamais n'abolira le hasard (Ein Würfelwurf wird niemals den Zufall abschaffen), ein revolutionäres Gedicht, dessen typografische Gestaltung die konkrete Poesie vorwegnahm.

1898Tod in Valvins

Mallarmé starb plötzlich an einem Kehlkopfkrampf in seinem Landhaus. Er hinterließ ein unvollendetes Meisterwerk – das Buch, das er sein ganzes Leben geplant hatte – und veränderte die Dichtung für immer.

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