Kurzinfo
Seliger Angelico. Dominikanermoench, dessen Fresken den Himmel auf Erden sichtbar machten.
Gesprächseinstiege
Lebensweg
Guido di Pietro, später bekannt als Fra Angelico, wurde in der Toskana geboren und sollte einer der bedeutendsten religiösen Maler der Renaissance werden.
Der junge Guido begann seine künstlerische Ausbildung in Florenz und erlernte die Techniken der Buchmalerei und Tafelmalerei.
Guido trat in den Dominikanerorden bei San Domenico in Fiesole ein und nahm den Ordensnamen Fra Giovanni an.
Fra Angelico gründete seine künstlerische Werkstatt im Dominikanerkloster von Fiesole und begann seine Karriere als religiöser Künstler.
Fra Angelicos erste dokumentierte Gemälde erschienen und zeigten die charakteristische Verbindung spätgotischer Elemente mit früher Renaissance-Ästhetik.
Fra Angelico malte sein berühmtes Verkündigungsbild und demonstrierte seine Meisterschaft in Licht, Farbe und religiöser Ikonographie.
Fra Angelico begann seinen Meisterzyklus von Fresken im neu erbauten Kloster San Marco in Florenz.
Fra Angelico vollendete die intimen Zellenfresken in San Marco und malte kontemplative Szenen in jeder Mönchszelle zur Unterstützung der Meditation.
Fra Angelico vollendete das prächtige San-Marco-Altarbild, ein revolutionäres Werk, das Generationen von Künstlern beeinflusste.
Papst Eugen IV. berief Fra Angelico nach Rom und erkannte ihn als den größten religiösen Maler seiner Zeit an.
Fra Angelico malte Fresken in der Kapelle San Brizio in der Kathedrale von Orvieto, Werke, die später von Luca Signorelli vollendet wurden.
Fra Angelico malte die Privatkapelle von Papst Nikolaus V. im Vatikan und schuf exquisite Fresken des Lebens der Heiligen Stephanus und Laurentius.
Fra Angelico wurde zum Prior von San Domenico in Fiesole ernannt und balancierte seine administrativen Pflichten mit künstlerischer Arbeit.
Fra Angelico kehrte nach Rom zurück, um weiter für den päpstlichen Hof zu arbeiten, und verbrachte seine letzten Jahre mit der Schaffung religiöser Kunst.
Fra Angelico starb in Rom und wurde in der Kirche Santa Maria sopra Minerva beigesetzt. Er wurde 1982 von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.