Kurzinfo
Legendaerer japanischer Krieger, dessen unerschuetterliche Treue zu Kaiser Go-Daigo und tragisches Opfer bei Minatogawa ihn zum hoechsten Vorbild des Bushido und der Hingabe in der japanischen Geschichte machten.
Gesprächseinstiege
Lebensweg
Kusunoki Masashige wurde in eine lokale Kriegerfamilie in der Provinz Kawachi geboren. Seine Familie schuetzte den oertlichen Schrein und erzog ihn in tiefer religioeser Hingabe und kriegerischen Traditionen.
Vollendete seine kriegerische Ausbildung und wurde meisterhaft in Schwertkunst, Bogenschiessen und Militaerstrategie. Er studierte auch die chinesischen Klassiker und entwickelte unkonventionelle Kriegstaktiken.
Uebernahm die Verwaltung der Kusunoki-Familienguetern und baute Verbindungen zu lokalen Kriegern und Bauern auf. Diese Beziehungen bildeten spaeter die Grundlage seines Guerilla-Widerstandsnetzwerks.
Als Kaiser Go-Daigo seine Fahne gegen das Kamakura-Shogunat erhob, war Kusunoki einer der ersten, die antworteten. Seine entschlossene Reaktion markierte den Beginn seiner legendaeren Treue zur kaiserlichen Sache.
Mit nur 500 Mann verteidigte er Burg Akasaka gegen eine massive Kamakura-Armee mit innovativen Taktiken wie rollenden Baumstaemmen und kochendem Wasser. Obwohl schliesslich aufgegeben, gewann die Verteidigung entscheidende Zeit.
Nach dem Fall von Akasaka entkam Kusunoki und baute seine Streitkraefte wieder auf, wobei er ein Netzwerk von Bergfestungen schuf. Seine Guerilla-Taktiken inspirierten andere Krieger im ganzen Land, sich der Anti-Shogunat-Bewegung anzuschliessen.
Verteidigte Burg Chihaya mit nur 1.000 Mann monatelang gegen 100.000 Shogunat-Truppen. Seine brillanten Verteidigungstaktiken, einschliesslich Lockvogelsoldaten und Ueberraschungsangriffen, wurden zu legendaeren Beispielen asymmetrischer Kriegsfuehrung.
Kusunokis langwieriger Widerstand band massive Shogunat-Streitkraefte und ermoeglichte es anderen kaiserlichen Loyalisten, entscheidende Schlaege zu fuehren. Das Kamakura-Shogunat brach zusammen und verwirklichte Kaiser Go-Daigos Restauration.
Erhielt hohe Ehren und Laendereien fuer seine entscheidende Rolle bei der Restauration. Wurde in wichtige militaerische Positionen in der neuen Kenmu-Regierung berufen und blieb ein vertrauter Berater des Kaisers.
Aeusserte privat Bedenken ueber die Politik der Kenmu-Regierung und die wachsende Macht von Ashikaga Takauji. Seine strategischen Warnungen zur politischen Situation wurden vom Hof weitgehend unbeachtet.
Ashikaga Takauji rebellierte gegen Kaiser Go-Daigo und spaltete die Kriegerklasse. Kusunoki blieb dem Kaiser standhaft treu, obwohl er den militaerischen Vorteil erkannte, den Ashikaga hatte.
Schlug vor, dass der Kaiser sich auf den Berg Hiei zurueckziehen solle, um Guerillakrieg zu fuehren - seine bewaehrte erfolgreiche Strategie. Der Hof lehnte diesen Rat ab und bestand auf einer konventionellen Schlacht, die den Feind beguenstigte.
Vor seiner letzten Schlacht traf Kusunoki seinen jungen Sohn Masatsura am Bahnhof Sakurai. Er gab ihm sein Familienschwert und wies ihn an, dem Kaiser weiter zu dienen, da er wusste, dass er nicht lebend zurueckkehren wuerde.
Fuehrte seine unterlegenen Streitkraefte gegen Ashikaga Takaujis Armee in einer Schlacht, von der er wusste, dass sie zum Scheitern verurteilt war. Mit verzweifelter Tapferkeit kaempfend, wurden seine Truppen allmaehlich von den ueberlegenen feindlichen Zahlen ueberwunden.
Mit zerstoerten Streitkraeften und schwer verwundet zog sich Kusunoki mit seinem Bruder in ein Bauernhaus zurueck. Sie begingen gemeinsam rituellen Selbstmord. Seine beruemten letzten Worte wurden zum ultimativen Ausdruck der Samurai-Treue.