Kurzinfo
"Leonardos Maezen", kluger Herzog von Mailand, Machtmensch der Renaissance.
Gesprächseinstiege
Lebensweg
Ludovico Sforza wurde als Sohn von Herzog Francesco Sforza und Bianca Maria Visconti in Vigevano, Herzogtum Mailand, geboren.
Ludovico beginnt seine Ausbildung am Hof seines Vaters, Herzog Francesco Sforza, wo er in militärischen und höfischen Künsten unterrichtet wird.
Im Alter von 14 Jahren wird Ludovico zum Gouverneur von Vigevano ernannt, eine bedeutende Verwaltungsrolle, die den Beginn seiner politischen Karriere markiert.
Ludovico heiratet Bona von Savoyen, eine strategische Allianz, die seine politische Position und dynastischen Verbindungen stärkt.
Ludovico wird zum Befehlshaber der Mailänder Armeen ernannt und festigt damit seine Macht und seinen Einfluss innerhalb des Herzogtums.
Ludovico unterstützt seinen Bruder Galeazzo Maria Sforza dabei, Herzog von Mailand zu werden, und spielt eine entscheidende Rolle im Nachfolgeprozess.
Nach der Ermordung von Galeazzo Maria Sforza wird Ludovico Regent für seinen Neffen Gian Galeazzo und regiert Mailand faktisch.
Ludovico beauftragt Leonardo da Vinci mit dem Abendmahl und anderen Werken und markiert damit den Beginn ihrer langen und fruchtbaren künstlerischen Zusammenarbeit.
Ludovico sichert ein strategisches Bündnis mit Frankreich, um der Bedrohung durch die Republik Venedig entgegenzuwirken und Mailands Einfluss in Italien auszuweiten.
Ludovico lädt Karl VIII. von Frankreich ein, Italien zu invadieren – ein Schritt, der nach hinten losgeht und zu politischer Instabilität in Mailand führt.
Nach dem Tod von Gian Galeazzo wird Ludovico Sforza offiziell Herzog von Mailand und festigt damit seine Herrschaft.
Ludovico wird von französischen Truppen gefangen genommen, was das Ende seiner Herrschaft in Mailand markiert.
Ludovico wird in Loches, Frankreich, inhaftiert, wo er für den Rest seines Lebens unter strenger Haft bleibt.
Ludovico versucht aus seinem Gefängnis in Loches zu fliehen, wird aber schnell wieder gefasst und zurück in Haft gebracht.
Ludovico Sforza stirbt in Gefangenschaft in Loches, Frankreich, und beendet damit sein turbulentes Leben und seine Herrschaft.