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Friedrich I. (Barbarossa)

Friedrich I. (Barbarossa)

Heiliger Römischer Kaiser

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KI-Persönlichkeit

Kurzinfo

Kaiser des Heiligen Roemischen Reiches
Sechs Italienfeldzuege
Fuehrung des Dritten Kreuzzugs

Barbarossa: Kaiser des Heiligen Roemischen Reiches, Kreuzfahrer, Machtkaempfe mit dem Papst.

Gesprächseinstiege

Lebensweg

1122Geburt in Schwaben

Friedrich wurde als Sohn von Herzog Friedrich II. von Schwaben und Judith, Tochter von Heinrich dem Schwarzen, geboren und vereinte die rivalisierenden Häuser Hohenstaufen und Welfen.

1147Teilnahme am Zweiten Kreuzzug

Friedrich begleitete seinen Onkel Kaiser Konrad III. auf dem desaströsen Zweiten Kreuzzug und sammelte trotz des Scheiterns des Feldzugs militärische Erfahrung.

1152Zum deutschen König gewählt

Friedrich wurde in Frankfurt einstimmig zum deutschen König gewählt, auserkoren um die Kluft zwischen den Fraktionen der Hohenstaufen und Welfen zu heilen.

1155Krönung zum Römischen Kaiser

Papst Hadrian IV. krönte Friedrich in Rom zum Römischen Kaiser inmitten von Straßenunruhen und begann damit seinen lebenslangen Kampf mit dem Papsttum.

1156Heirat mit Beatrix von Burgund

Friedrich heiratete Beatrix von Burgund, gewann die Kontrolle über die reiche Grafschaft Burgund und stärkte seine Position in Westeuropa.

1157Konfrontation auf dem Reichstag zu Besançon

Auf dem Reichstag zu Besançon wies Friedrich päpstliche Ansprüche auf Lehnsherrschaft zurück und bekräftigte die Unabhängigkeit der kaiserlichen Autorität.

1158Verkündung der Gesetze von Roncaglia

Friedrich erließ die Constitutio de regalibus auf dem Reichstag von Roncaglia und stellte die kaiserlichen Rechte über die italienischen Städte wieder her.

1162Zerstörung des rebellischen Mailand

Friedrich ließ Mailand für den Widerstand gegen die kaiserliche Autorität dem Erdboden gleichmachen, zerstreute seine Bevölkerung und setzte ein Exempel gegen Widerstand.

1167Kurzzeitige Einnahme Roms

Friedrich eroberte kurzzeitig Rom, doch die Pest dezimierte sein Heer, erzwang den Rückzug und schwächte vorübergehend die kaiserliche Macht in Italien.

1167Gründung des Lombardenbunds gegen ihn

Italienische Städte gründeten den Lombardenbund, ein mächtiges Bündnis, das sich dem Widerstand gegen Friedrichs Versuche widmete, Norditalien zu kontrollieren.

1176Niederlage in der Schlacht von Legnano

Der Lombardenbund zerschmetterte Friedrichs Kavallerie bei Legnano, eine demütigende Niederlage, die ihn zwang, seine Italienpolitik zu überdenken.

1177Versöhnung mit Papst Alexander III.

Friedrich kniete vor Papst Alexander III. in Venedig nieder und beendete das päpstliche Schisma sowie zwei Jahrzehnte des Konflikts mit der Kirche.

1183Unterzeichnung des Friedens von Konstanz

Friedrich unterzeichnete den Frieden von Konstanz und gewährte den lombardischen Städten weitgehende Autonomie bei Aufrechterhaltung nomineller kaiserlicher Oberhoheit.

1189Anführung des Dritten Kreuzzugs

Friedrich stellte das größte und bestorganisierte Heer des Dritten Kreuzzugs auf und marschierte mit 100.000 Mann auf dem Landweg Richtung Heiliges Land.

1190Ertrunken im Fluss Saleph

Friedrich ertrank bei der Überquerung des Flusses Saleph in Anatolien, was den deutschen Kreuzzug verheerend traf und seinen Traum von Jerusalem unerfüllt ließ.