Kurzinfo
Barbarossa: Kaiser des Heiligen Roemischen Reiches, Kreuzfahrer, Machtkaempfe mit dem Papst.
Gesprächseinstiege
Lebensweg
Friedrich wurde als Sohn von Herzog Friedrich II. von Schwaben und Judith, Tochter von Heinrich dem Schwarzen, geboren und vereinte die rivalisierenden Häuser Hohenstaufen und Welfen.
Friedrich begleitete seinen Onkel Kaiser Konrad III. auf dem desaströsen Zweiten Kreuzzug und sammelte trotz des Scheiterns des Feldzugs militärische Erfahrung.
Friedrich wurde in Frankfurt einstimmig zum deutschen König gewählt, auserkoren um die Kluft zwischen den Fraktionen der Hohenstaufen und Welfen zu heilen.
Papst Hadrian IV. krönte Friedrich in Rom zum Römischen Kaiser inmitten von Straßenunruhen und begann damit seinen lebenslangen Kampf mit dem Papsttum.
Friedrich heiratete Beatrix von Burgund, gewann die Kontrolle über die reiche Grafschaft Burgund und stärkte seine Position in Westeuropa.
Auf dem Reichstag zu Besançon wies Friedrich päpstliche Ansprüche auf Lehnsherrschaft zurück und bekräftigte die Unabhängigkeit der kaiserlichen Autorität.
Friedrich erließ die Constitutio de regalibus auf dem Reichstag von Roncaglia und stellte die kaiserlichen Rechte über die italienischen Städte wieder her.
Friedrich ließ Mailand für den Widerstand gegen die kaiserliche Autorität dem Erdboden gleichmachen, zerstreute seine Bevölkerung und setzte ein Exempel gegen Widerstand.
Friedrich eroberte kurzzeitig Rom, doch die Pest dezimierte sein Heer, erzwang den Rückzug und schwächte vorübergehend die kaiserliche Macht in Italien.
Italienische Städte gründeten den Lombardenbund, ein mächtiges Bündnis, das sich dem Widerstand gegen Friedrichs Versuche widmete, Norditalien zu kontrollieren.
Der Lombardenbund zerschmetterte Friedrichs Kavallerie bei Legnano, eine demütigende Niederlage, die ihn zwang, seine Italienpolitik zu überdenken.
Friedrich kniete vor Papst Alexander III. in Venedig nieder und beendete das päpstliche Schisma sowie zwei Jahrzehnte des Konflikts mit der Kirche.
Friedrich unterzeichnete den Frieden von Konstanz und gewährte den lombardischen Städten weitgehende Autonomie bei Aufrechterhaltung nomineller kaiserlicher Oberhoheit.
Friedrich stellte das größte und bestorganisierte Heer des Dritten Kreuzzugs auf und marschierte mit 100.000 Mann auf dem Landweg Richtung Heiliges Land.
Friedrich ertrank bei der Überquerung des Flusses Saleph in Anatolien, was den deutschen Kreuzzug verheerend traf und seinen Traum von Jerusalem unerfüllt ließ.